Warum glücklich sein nur von innen kommen kann

von | Mai 1, 2018 | Glück und Zufriedenheit | 2 Kommentare

Glück – ein schwer zu fassender Begriff

Manche haben es, viele sind auf der Suche, nur Wenige sind bzw. fühlen sich wirklich glücklich. Wir leben zwar in einer Welt, in der uns theoretisch alles jederzeit zur Verfügung steht, in der wir Distanzen so schnell wie noch nie zurücklegen und in der wir über das Internet mit jedem befreundet sein können. Warum aber macht uns das nicht automatisch glücklich? Warum machen wir ob dieser unbeschränkten Möglichkeiten keine Freudensprünge und finden uns immer öfter in Phasen der Niedergeschlagenheit und Resignation wieder? Haben wir verlernt glücklich zu sein und falls ja, wie können wir es wieder werden?

Glück ist nicht in einem ewig lachenden Himmel zu suchen, sondern in ganz feinen Kleinigkeiten, aus denen wir unser Leben zurechtzimmern. (Carmen Sylva)

Der Weg zum Glück

Glücklich und zufrieden zu sein, ist ein dem Menschen zutiefst innewohnendes Bedürfnis. Der Inhalt eines erfüllten Lebens bedingt diese zwei Elemente zu einem großen Ausmaß und folgerichtig sind die Suche nach Glück und Zufriedenheit essentielle Bestandteile unseres Lebensweges. Glücklich sein heißt, als Individuum auf Grundlage seiner eigenen Interessen, Fähigkeiten und Werte frei leben zu können und dies in Zusammenhang mit der Beziehung zu sich selbst und dem Umfeld, in dem man lebt bzw. leben will, zu stellen.

Glück entsteht im Miteinander

Glück – das ist folglich ein ICH und ein WIR. Glück fängt bei einem selbst an, darf aber nicht bei einem selbst aufhören. Wenn man darüber nachdenkt, ist Glück etwas, das in Beziehung zu etwas anderem steht. Glücklich ist man, wenn man das Glück mit jemanden teilen kann. Aber um innerlich wirklich glücklich zu werden, muss man einen Prozess der Selbstfindung beginnen, bei dem man sich aktiv mit sich selbst und der Beziehung zu anderen Personen beschäftigen muss.

Weniger vom Negativen, nicht mehr vom Positiven

Interessant in diesem Kontext sind Studien zum Thema Glück, die besagen, dass es nicht darum geht, viele positive Faktoren und Elemente in sein Leben neu aufzunehmen, um glücklich zu werden. Vielmehr geht es darum, negative Einflüsse aus seinem Leben zu beseitigen. Es wurde wissenschaftlich erwiesen, dass der Mensch sich 5-mal mehr auf die negativen Sachen im Leben fokussiert als auf die positiven. Toller Ausgangspunkt zum Handeln und zur Veränderung!

Glück als neues Statussymbol?

Heutzutage werden Glück und Zufriedenheit auch als Werte in der Gesellschaft immer wichtiger. Die Zeiten, in denen teure Autos und große Häuser als Statussymbole galten – für die man sich einem fordernden Job für eine „Lebenszeit“ verpflichten musste – neigen sich dem Ende zu. Immer stärker rückt das Bewusstsein in den Vordergrund, sich mit Dingen zu beschäftigen, die einem Freude, Zufriedenheit, Bestätigung, Erfüllung und eben auch Glück bringen.

Glück findet sich vor allem in den kleinen Dingen

Das Schöne daran: man ist seines eigenen Glückes Schmied – im wahrsten Sinn des Wortes. Glück ist nicht angeboren – es kann erlernt, antrainiert und erfüllt werden. Wenn man es zulässt, kann mit kleinen Schritten der Weg zum persönlichen Glück begonnen werden. Anleitungen dafür gibt es viele, die Grundessenz aller besteht aber darin, das Schöne & Wahre in den kleinen, alltäglichen Dingen zu finden und diese kleinen Momente der Freude zu zelebrieren. Wir bei Vertellis haben folgende Routinen für uns entwickelt:

 

  1. Journaling – schreibe jeden Abend 3 Dinge auf, die dich tagsüber glücklich gemacht haben
  2. Feedback – sprich mit anderen über Dinge, die dir Spaß und Freude bereiten
  3. Planning – überlege morgens welche 3 to dos, du gleich erledigen kannst – ein guter Start in einen erfolgreichen Tag

Glücklich sein heißt, sich mit sich selbst zu beschäftigen

Dem zugrunde liegt die Entscheidung, sich wieder aktiv mehr Zeit für sich selbst zu nehmen. Sich aus der Routine bewusst raus zu nehmen und darüber zu reflektieren, was gut ist und gerade passt und was eben nicht. Glücklich sein, kann nicht von außen kommen, sondern braucht eine aktive Beschäftigung mit dem eigenen Inneren und die Ruhe auf seine innere Stimme zu hören.

Reflexion bringt Kraft für die bevorstehenden Aufgaben

Es geht darum, sich auf die positiven, guten Dinge im Leben zu konzentrieren – so klein sie auch sein mögen – und daraus Kraft zu ziehen. Es geht hier keineswegs darum, die negativen, ungemütlichen Dinge des Alltags auszublenden bzw. zu negieren sondern ihnen bewusst entgegen zu stellen, wissend, dass man mit einem gestärkten Geist solchen Herausforderungen besser begegnen kann.

Wenn es einen Glauben gibt, der Berge versetzen kann, so ist es der Glaube an die eigene Kraft. (Marie von Ebner-Eschenbach)

Glücklich sein heißt, du selbst zu sein und dazu zu stehen

Letztendlich ist Glück das, was jeder Einzelne von uns daraus macht. Es gibt kein Patentrezept zum immerwährenden Glück. Aber auch die längste Reise beginnt mit dem ersten Schritt und die Kraft darüber zu entscheiden, ob wir glücklich sind oder nicht, liegt einzig und allein BEI UNS SELBST.


Wie man den Weg zum Glück findet und wie man es schafft nachhaltig glücklich zu sein, darauf gibt Bettina Greschner im Vertellis-Interview Antworten. Mit ihr haben wir darüber gesprochen, wie man positive Energie in sein Leben bringen kann und warum Glück nicht nur von außen kommen kann.

Vertellis Inspirationen – Der Weg zum persönlichen Glück

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2 Kommentare

  1. Sevi

    Stimmt! Jeder braucht etwas anderes um glücklich zu sein bzw. für jeden bedeutet glücklich sein etwas anderes. ich denke aber der wichtigste Faktor ist die Dankbarkeit.

    Antworten
  2. Melissa Corti

    Schon oft ist in mir die Frage aufgetaucht, warum wollen alle glücklich sein? Woher kommt dieser Massstab, mal abgesehen davon, was dann Glück im Einzelnen für jemand bedeutet und wie es erreichbar scheint. Wenn ich glücklich bin, scheint alles gut. Es gibt nichts zu verbessern. Doch kann ich als Mensch überhaupt ein Gefühl sein? Oder ist ein Gefühl etwas das kommt und geht und der Mensch als die Instanz, die wahrnimmt, bleibt davon unberührt?

    Beides ist möglich, es als Mensch zu er-leben. Erfahrungen damit zu machen. Interessanterweise führt die Idee, dass Gefühle nur etwas sind, das kommt und geht, in ein vorübergehendes Gefühl des Friedens. Eine Bewertung ist dann nicht mehr nötig. Dann kann irgendein Gefühl auftauchen und es wird einfach gefühlt, so wie ein Besucher der willkommen geheissen wird und verabschiedet, wenn er wieder geht. Die Idee, ein Gefühl zu „sein“, so wie glücklich oder unglücklich scheint ans „Leibhaftige“ zu gehen und muss dementsprechend verteidigt werden, was unter einer konstanten Bewertung von Gefühlen gelingt. Sogenannt schlechte Gefühle werden aussortiert, verbessert und gute sollen möglichst erhalten bleiben.

    Und jetzt? Es gibt also mehrere Spielvarianten, das selbe Thema, in dem Fall Glück, als Mensch zu erleben. Ich bin am Ende des Tages zu folgendem Schluss gekommen:

    Ich muss weder glücklich sein noch mich so fühlen, noch muss ich es nicht.

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